Q: Warum machst du hinter jeden Tweet deinen Hashtag?
A: Bevor ich mit Twitter anfing, sagte mir eine erfahrene Nutzerin, die ihr alle kennt, dass man auf Twitter Hashtags benutzen sollte. Also machte ich aus meinem Twitter-Namen einen Hashtag, den ich als Gag, bei jedem Tweet benutze. Nun gut, damals dachte ich im Leben nicht, dass ich mal so viele Follower haben werde, aber ich hatte damit angefangen, ich konnte nicht einfach damit aufhören. Aus Prinzip nicht. Es gibt insgesamt 3 Tweets ohne Hashtag (+ Gifs ohne Text und Threads).
Will ich mich damit beweihräuchern? Nein. Natürlich nicht.

Ganz ehrlich, JEDER meiner Kolleginnen und Kollegen könnte die gleichen Geschichten erzählen.

Q: Warum retweetest du deine Tweets ständig?
A: Ein Grund ist, dass ich immer wieder zu hören bekam, dass jemand meine Tweets oder Artikel übersehen hat, also fing ich an sie zu retweeten. Und natürlich, weil es mehr Favs und damit mehr Follower bringt.

Q: Warum bist du so geil auf Follower?
A: Ich bin zu Twitter gekommen, weil ich ein Zeichen gegen die Homöopathie setzen wollte und das ist nach wie vor mein Hauptgrund! Denn ich stehe fast jeden Tag in der Apotheke und muss Homöopathie ertragen! Das kann extrem nervig sein!

Mehr Favs, mehr Follower und mehr Plattformen heißt mehr Leute erreichen. Und nicht nur die Anti-Homöopathie-Bubble, die sowieso meiner Meinung ist, was die Homöopathie betrifft.

Q: Hasst du Menschen? Du stellst dich ständig über die anderen!
A: Ich halte mich für nichts besseres. Warum sollte ich? Weil man mir zuhört?
Hasse ich Menschen, weil sie Homöopathie anwenden oder keine Masken tragen? Natürlich nicht! Wer Homöopathie anwendet, weiß es nicht besser oder will es nicht besser wissen.
Ich hasse auch nicht Menschen, die keine Masken tragen, ich hasse, DASS sie es nicht tun und ich hasse es, dass wir die Pandemie länger haben, als wir müssten, weil viele meinen, sie müssten sich nicht an die Regeln halten.

Q: Aber warum denn nur noch Tweets über Masken? Das nervt.
A: Ich kann nachvollziehen, dass es den ein oder anderen stört. Bei fast 30k Followern kann man es nie allen recht machen. Aber die Mehrheit scheint es gut zu finden. Ich freue mich natürlich über die vielen Favs und Follower wegen der Maskentweets und finde es auch schade, wenn andere, die ich mag, mir deshalb entfolgen, statt mich stummzuschalten. Schade! Wirklich!

Q: Warum schreibst du das jetzt alles?
A: Mir ist nicht entgangen, dass mir heute ein paar Menschen entfolgt sind, bei denen es mich überrascht und bei denen ich es schade finde. Ich bin mir auch im Klaren, dass denen noch weitere folgen werden.

Warum das so ist? Darauf will ich nicht eingehen.
Aber: Ich habe nach wie vor kein schlechtes Bild von dir und werde auch kein schlechtes Wort über dich verlieren. Auch wenn dir das völlig egal sein wird.

Q: Wie geht's weiter?
A: Ich werde nach wie vor Geschichten aus der Apotheke erzählen und anderes, was mich beschäftigt. Mich also auch weiterhin über Menschen aufregen, die keine Masken tragen. Ich werde weiterhin meinen Hashtag benutzen und Retweeten.

Ich freue mich über jeden einzelnen, der mir auch weiterhin folgen möchte und wünsche allen anderen alles Gute!

Da mich Twitter gerade gewaltig anpisst, werde ich eine Weile weg sein, was natürlich auch Facebook, Instagram und - wie heißt das andere nochmal? Pinterest - betrifft.

In Liebe,
#DerApotheker ❤️

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